STRATEGISCHE RESILIENZ
Futures Literacy: Die Grundlage, die Ihrer strategy mehr Resilienz gibt als jeder Trendreport.
Welche Aspekte schließt Ihre Strategie systematisch aus – ohne dass Sie es wissen?
Future resilience grows when organizations spot change early, understand its implications, and take action to shape what comes next. We combine scenario work, trend analysis, horizon scanning, co-creation, and futures literacy training to make that happen.
Each approach has its strengths. We apply them deliberately to reduce risks, identify opportunities, and develop robust strategies. The result is a foresight process that enables you to respond to different future scenarios with agility and confidence.
DAS PROBLEM HINTER DEM PROBLEM
Mehr Informationen lösen das falsche Problem.
Jede Organisation hat ihren eigenen Umgang mit den unvermeidbaren Ungewissheiten von Zukunft. Die entscheidende Frage dabei ist, welchen Mustern dieser Umgang unterliegt. Unsere Beobachtung dabei: Strategieabteilungen und Verbände sind oft mit zukunftsrelevanten Informationen übersättigt. Das eigentliche Problem liegt eher im Wahrnehmungsfilter bei der Erhebung und Evaluation dieser Informationen.
Auch neue Forschung der Stanford Graduate School of Business bestätigen wieder, dass strategische Überraschungen nicht unbedingt aus mangelnden Informationen entstehen – sondern oft aus der Art, wie Organisationen Informationen verarbeiten.
Jede Organisation trägt ein Set impliziter Annahmen darüber, wie Wandel funktioniert, wie Branchen ticken, welche Akteure relevant sind, welche Szenarien als realistisch gelten. Diese Annahmen erzeugen systematische Blindspots, die auch klassische Foresight-Prozesse prägen: Potenziell mögliche Szenarien, die nie in die Strategieentwicklung einfließen, weil sie gar nicht erst mitgedacht werden.
Nicht weniger Unsicherheit. Mehr Kompetenz im Umgang damit.
What is Futures Literacy?
Futures Literacy ist ein von der UNESCO als Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts anerkanntes Konzept. Im Unternehmenskontext bedeutet es: die Fähigkeit, bewusst mit den eigenen Annahmen über Zukunft umzugehen und Wahrnehmungsfilter von Foresight-Aktivitäten sichtbarer zu machen. Dadurch wird die Entscheidungshoheit über die Frage „was muss ich in der Zukunftsplanung meiner Organisation mitdenken?“ zurückgewonnen, bevor Blindspots zur Schwachstelle der strategischen Vorausschau werden.
01
Annahmen sichtbar machen
02
Blindspots identifizieren
03
Strategien resilienter machen
Warum Schaltzeit?
Was bieten wir?
KOMPETENZ
Futures Literacy
Wir analysieren systematisch, auf welchen Annahmen Ihre Zukunftsplanung basiert. Welche Zukünfte werden dadurch ein- und ausgeschlossen? Wo liegen strukturelle Blindspots?
KOMPETENZ
Data Science
FORMAT
Workshopformate
FORMAT
Digitale Tools
AUS DER PRAXIS
Reference Projects
GLOBALER LIFE-SCIENCE-KONZERN
Futures Literacy
DENKFABRIK EINES BUNDESMINISTERIUMS
Futures Literacy Toolbox
INTERNATIONALER KOSMETIKHERSTELLER
Blindspot Workshop
What assumptions are quietly steering your strategy?
QUICK REQUEST
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Frequently asked questions
Was Sie über Futures Literacy wissen sollten
Antworten auf die Fragen, die Strategieverantwortliche und Verbandsmanager am häufigsten stellen – bevor sie entscheiden, ob Futures Literacy für ihre Organisation relevant ist.
BEGRIFF & KONZEPT
BLINDSPOTS & STRATEGIE
Strategische Blindspots entstehen nicht durch mangelnde Information, sondern durch selektive Wahrnehmung. Jede Organisation hat eine implizite Vorstellung davon, welche Zukunftsszenarien als plausibel gelten – geprägt durch Branchenkultur, vergangene Erfahrungen, dominante Narrative und die eigene Erfolgsgeschichte. Informationen, die nicht in dieses Bild passen, werden systematisch untergewichtet oder als irrelevant eingestuft. Hinzu kommt ein strukturelles Problem: Strategieprozesse werden oft von denselben Personen gestaltet, die auch die dominanten Annahmen tragen. Externe Perspektiven und abweichende Signale schaffen es selten in die strategische Diskussion – nicht weil sie fehlen, sondern weil der Rahmen, in dem sie bewertet werden, sie unsichtbar macht.
Eine Blindspot-Analyse beginnt nicht mit der Suche nach fehlenden Informationen, sondern mit der Rekonstruktion der Annahmen, die dem aktuellen Strategieprozess zugrunde liegen. In einem ersten Schritt werden diese Annahmen explizit gemacht: Welche Entwicklungen gelten als sicher, welche als unwahrscheinlich – und warum? Im zweiten Schritt werden diese Annahmen mit Daten konfrontiert: Welche Evidenz stützt sie? Wo fehlen Daten? Welche Signale wurden bisher nicht systematisch ausgewertet? Im dritten Schritt werden alternative Zukunftsbilder entwickelt, die bewusst gegen die eigenen Annahmen gebaut werden – Szenarien, die die Organisation für unwahrscheinlich hält, aber nicht ausschließen kann. Das Ergebnis ist keine Vorhersage, sondern eine robustere Entscheidungsgrundlage.
Blindspots sind Bereiche, in denen eine Organisation aktiv falsche Annahmen trifft – sie sieht etwas, bewertet es aber systematisch falsch. Whitespots sind Bereiche, die schlicht nicht im Wahrnehmungsfeld liegen: Entwicklungen, Akteure oder Dynamiken, über die keine Daten gesammelt werden, weil sie bisher nicht als relevant galten. Der Unterschied ist strategisch bedeutsam. Blindspots können durch bessere Analysen adressiert werden. Whitespots erfordern eine aktive Erweiterung des Wahrnehmungsrahmens – die Frage: Was beobachten wir nicht, weil wir nicht wissen, dass wir es beobachten sollten? Futures Literacy-Methoden sind besonders geeignet, Whitespots zu identifizieren, weil sie den Rahmen selbst zum Gegenstand der Analyse machen.
Öffentliche Trendreports und Szenariostudien, die als Orientierungswissen für eine Branche erscheinen, sind häufig primär als Kommunikationsinstrument konzipiert. Sie verraten viel über die Position des Absenders – ob Verband, Konzern oder Denkfabrik – und haben durchaus ihren Zweck: als Impuls für die gemeinsame Zukunftsgestaltung der Branche, für den Dialog mit der Politik oder zur Positionierung im öffentlichen Diskurs.
Akteure, die keine großen eigenen Foresight-Studien erstellen können oder wollen, können das Orientierungswissen anderer Player durchaus für die eigene Strategieentwicklung nutzen – empfehlenswert ist dabei jedoch, das Orientierungswissen nicht einfach zu übernehmen, sondern mögliche tieferliegende Annahmen und Interessen dahinter kritisch mitzudenken.
Ein weiterer Grund für die Auseinandersetzung mit öffentlich zugänglichen Foresight-Ergebnissen anderer ist zudem, dass große Branchenakteure klassischerweise mehr Einfluss haben, ihre Zukunftsbilder in der Branche durchzusetzen – weshalb deren Studien keineswegs irrelevant sind. Aber auch ihre Foresight-Ergebnisse bleiben perspektivgebundene Ausblicke, die blinde Flecken haben können. Empfehlenswert ist es daher immer, das Orientierungswissen anderer als Perspektive zu lesen – nicht als Grundlage.