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Ansätze & Methoden
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Wandel analysieren
Ihre Branche ist im Wandel – wer sich frühzeitig mit aufkommenden Entwicklungen auseinandersetzt, verschafft sich strategische Vorteile. Nutzen Sie Trendstudien, Horizon Scanning und Monitoring, um relevante Veränderungen systematisch zu beobachten, Risiken einzuordnen und Chancen gezielt zu ergreifen.
HORIZON
Horizon Scanning
Trendstudien
Foresight Radar
Wie verschaffe ich mir Überblick über Signale und Trends?
Ein Foresight Radar macht die Bandbreite der Inhalte aus ihren Foresightprojekten auf einen Blick sichtbar. Jeder Punkt enthält Kontextinformationen zu einem Zukunftsthema. Durch die Radarstruktur lässt sich schnell erkennen: Wo besteht akuter Handlungsbedarf? Welche Entwicklungen sollten vertiefend analysiert werden? Und welche sollten weiter beobachtet werden? Auf unserer Foresight-Plattform PEACOQ ist der Radar eingebunden und gibt einen strukturierten Überblick zu Ihren Aktivitäten.
Netzwerkgrafik
Wie verschaffe ich mir Überblick über Wechselwirkungen?
Die Netzwerkgrafik bietet einen Überblick Ihrer Zukunftsthemen. Im Gegensatz zur Visualisierung im Foresight-Radar, der Themen in definierte Kategorien einordnet, stellt die Netzwerkgrafik die Beziehungen zwischen den Themen in den Mittelpunkt: Linien oder Knotenverbindungen zeigen Abhängigkeiten, Verstärkungen und Spannungsfelder zwischen den Themen. Aber auch wo potenzielle Synergien liegen. So entsteht ein dynamisches Bild als wertvolle Grundlage für die Entwicklung robuster Strategien.
KI-gestütztes Monitoring
Wie kann ich kontinuierlich Daten zum Wandel auswerten?
Unser Monitoring scannt automatisch und in regelmäßigen Abständen relevante Themenfelder nach neuen Informationen. Rund um den Globus, über Sprachbarrieren hinweg, können News, wissenschaftliche Publikationen oder Positionspapiere aus Politik und Wirtschaft ausgewertet werden. Dabei empfehlen wir einen redaktionellen Workflow, der KI-Prozesse mit manuellen Expert*innenbewertungen kombiniert. Eine Arbeit an der FU-Berlin hat unser KI-Integration in Foresightprozesse bereits wissenschaftlich untersucht und evaluiert, wie eine sinnvolle Synergie zwischen Mensch und KI gefördert werden kann.
Horizon Scanning Funnel
Welchen Prozess durchläuft eine Signalbewertung?
Horizon Scanning ist kein linearer Filterprozess, sondern ein dynamischer Zyklus zwischen Offenheit und Fokussierung bei der Suche nach Zukunftssignalen.
Der Prozess vom offenen Scanning, über die systematische Bewertung bis hin zur anschließenden Exploration in Anschlussaktivitäten lässt sich als Trichter (Funnel) darstellen.
Das Infoposter dazu steht hier zum Download bereit!
Alternativen evaluieren
Explorativ
Explorative Szenarien
Welche alternativen Entwicklungen sind möglich?
Explorative Szenarien analysieren mögliche Entwicklungen auf Basis aktueller Trends, Ungewissheiten und potenzieller Trendbrüche. Ziel ist es, ein differenziertes Verständnis für verschiedene Entwicklungspfade relevanter interner wie externer Faktoren zu gewinnen –auch für unbequeme Entwicklungen und potenziell konfliktreiche Szenarien. Dabei werden systematisch die Fragen beantwortet: Was könnte passieren, wenn sich bestimmte Faktoren in diese oder jene Richtung entwickeln? Was bedeutet das für meine Organisation und meine Geschäftsfelder?
Normativ
Normative Szenarien
Welche Entwicklungen sind erstrebenswert?
Normative Szenarien beschreiben wünschenswerte Zukunftsbilder und arbeiten im sogenannten Backcasting vom Zielzustand rückwärts die notwendigen Schritte heraus, um dieser angestrebten Zukunft entgegenzugehen. Anders als bei der klassischen Prognose wird nicht von heute in die Zukunft gedacht, sondern von einer gewünschten Zukunft zurück in die Gegenwart.
Dabei stehen Werte, Visionen und Gestaltungswille im Vordergrund. Normative Szenarien beantworten die Frage: Welche Einflussmöglichkeiten habe ich, um erstrebenswerte Entwicklungen zu fördern?
CLA
Causal Layered Analysis
Wie determiniert unser Problemverständnis die Entwicklungen, die wir sehen bzw. nicht sehen?
Die Causal Layered Analysis (CLA) ist eine Methode der kritischen Zukunftsforschung, die alternative Zukünfte nicht nur auf der Ebene von Daten und Schlüsselfaktoren analysiert, sondern auf einer tieferen strukturellen Ebene die zugrundeliegenden Annahmen, Weltbilder und Narrative hinterfragt. Dabei werden Zukunftsannahmen auf vier Analyseebenen dekonstruiert: von oberflächlichen Symptomen über strukturelle Ursachen und Weltanschauungen bis hin zu verwurzelten Mythen und Metaphern. Dadurch entsteht Raum für radikal neue Perspektiven, die jenseits des Gewohnten liegen. Damit ist CLA ein Ansatz, um nicht nur zu explorieren was sein könnte, sondern offenzulegen, was ganz anders gedacht werden kann.
TOOL
Szenario Tool
Wie kann ein Chatbot dazu anregen sich niederschwellig, aber trotzdem systematisch, mit Zukunftsszenarien auseinanderzusetzen?
Unser Szenario-GPT richtet sich an Zukunftsinteressierte außerhalb der Foresight Community, die die Methodik der Szenarioanalyse kennenlernen möchten. Gerade dort, wo es schwerfällt, in der eigenen Vorstellung den ersten Schritt zu alternativen möglichen Zukünften zu gehen, unterstütz das Tool dabei strukturiert in verschiedene Szenarien einzutauchen. Statt auf Knopfdruck fertige Antworten zu liefern, begleitet die KI schrittweise durch den Szenarioprozess. So wird sie zur methodischen Prozessbegleiterin, die systematisches Futures Thinking durch angeleitete Denkprozesse vermittelt – nicht zur Copy-Paste-Maschine.
narrative
Narrative Foresight
Welchen Impact haben dominante Narrative auf meine Organisation?
Narrative Foresight unterstützt Organisationen dabei, tief verankerte Erzählstrukturen, Denk- und Deutungsmuster in Zukunftsannahmen zu erkennen und gezielt zu transformieren. Statt sich auf Zahlen und Daten zu fokussieren, rückt dieser Ansatz die Geschichten, Metaphern und Weltbilder in den Fokus, die unser Verständnis von Zukunft prägen.
So entstehen nicht nur neue strategische Optionen, sondern auch kraftvolle Narrative, die Wandel ermöglichen und Mitarbeiter*innen auf einer sinnstiftenden Ebene verbinden. Narrative Foresight schafft Orientierung in Zeiten des Umbruchs und macht unbewusste Denkrahmen sichtbar.
Monitor
Szenarien Monitoren
Wie kann ich reale Entwicklungen kontinuierlich mit meinen Szenarien abgleichen?
Nach der Szenario-Entwicklung werden die zentralen Einflussfaktoren systematisch weiterverfolgt: Das Monitoring-System auf PEACOQ ermöglicht es, in einem aktuelle Entwicklungen zu beobachten und sich abzeichnende Trends frühzeitig zu erkennen.
Das Szenarien-Monitoring schafft Orientierung: Es zeigt, welche Szenarien aktuell wahrscheinlicher werden und welche strategischen Handlungsoptionen dadurch relevanter erscheinen. Gleichzeitig liefert es Impulse für die regelmäßige Aktualisierung und Weiterentwicklung bestehender Szenarien.
Strategien entwickeln
Geschäftsmodelle
Welchen Mehrwert bietet Foresight für Geschäftsmodelle?
Zukunftsfähige Geschäftsmodelle orientieren sich nicht nur an aktuellen Marktbedingungen. Sie antizipieren verschiedene Entwicklungen und reagieren auf langfristige Veränderungen – oder gestalten diese aktiv mit. Im Fokus steht nicht die gegenwärtige Optimierung von Effizienz, sondern die nachhaltige Stärkung von Resilienz. Dafür analysieren wir Annahmen über Kundennutzen, Ressourcen, Wertschöpfungsketten und Erfolgskriterien.
Business Model Canvas
Wie überführe ich Foresight Erkenntnisse für mein Geschäftsmodell?
Das Business Model Canvas (BMC) ist ein hilfreiches Tool, um bestehende oder potenzielle Geschäftsmodelle übersichtlich darzustellen und ermöglicht ihre systematische Analyse im Licht zukünftiger Entwicklungen. In der Foresight-Arbeit wird das BMC genutzt, um alternative Zukunftsszenarien mit konkreten Auswirkungen auf einzelne Bausteine des Geschäftsmodells zu verknüpfen: Wie verändert sich der Kundennutzen in verschiedenen Gesellschaftsszenarien? Welche Partnerschaften gewinnen an Bedeutung? So wird das BMC zur Brücke zwischen explorativer Antizipation und unternehmerischer Strategie.
Wind-Tunneling
Wie kann ich die Resilienz meiner Strategie evaluieren?
Wind-Tunneling ist ein Vorgehen, bei dem die Resilienz einer Strategie unter den Einflüssen unterschiedlicher Zukunftsszenarien evaluiert wird. Ziel ist es zu prüfen, wie tragfähig eine bestehende oder neue Strategie in verschiedenen Szenarien bleibt.
Das systematische Prüfen verschiedener Zukunftsbedingungen identifiziert blinde Flecken, stärkt strategische Robustheit und erweitert bewusst Handlungsspielräume. Strategien werden dadurch in robuste Konzepte überführt, die auch unter veränderten Rahmenbedingungen funktionsfähig bleiben.
Wild Card Stresstest
Was lerne ich aus der Konfrontation mit dem Unerwarteten?
Wild Cards sind überraschende, unwahrscheinliche, aber potenziell folgenschwere Ereignisse. Ihr Eintreten kann bestehende Annahmen radikal infrage stellen und ganze Strategien aus der Bahn werfen. Wir nutzen Wild Cards gezielt, um die Verwundbarkeit von Strategien offenzulegen und ihre Resilienz zu evaluieren: Indem wir hypothetische Schocks oder Extreme durchspielen, identifizieren wir kritische Abhängigkeiten und verdeckte Risiken und denken über den klassischen Erwartungshorizont hinaus.
Roadmaps
Wie entsteht strategische Planung mit Weitblick?
Die Ergebnisse von Foresightprozessen können in die strategische Planung überführt werden, indem sie in einer Roadmap zu einem klaren Fahrplan operationalisiert und konsolidiert werden. Roadmaps schaffen Klarheit über angestrebte Zukunftsszenarien, priorisierte Handlungsfelder und zeitliche Meilensteine und machen komplexe Transformationsprozesse planbar. So wird strategische Antizipation mit konkreten Umsetzungspfaden und Verantwortlichkeiten verbunden – und aus Foresight strategische Handlunsgfähigkeit.
MACTOR Analyse
Wie lassen sich Interessen, Einfluss und Konfliktlinien zwischen Akteur*innen systematisch analysieren?
Die MACTOR-Analyse (Matrix of Alliances and Conflicts: Tactics, Objectives and Recommendations) hilft dabei, komplexe Akteurslandschaften strategisch zu durchdringen. Sie macht sichtbar, welche Akteur*innen welche Ziele verfolgen und wo Überschneidungen oder Konflikte bestehen. Auf unserer Plattform PEACOQ können zentrale Akteur*innen und ihre Beziehungen zusätzlich in einer interaktiven Netzwerkgrafik dargestellt werden. So entsteht ein anschauliches Bild der Akteurslandschaft mit ihren Vernetzungen, bestehenden Spannungen und potenziellen Allianzen.
Kompetenzen schulen
*** Text für diesen Bereich fehlt leider ***
Futures Literacy Workshops
AI Futures Assistant
Learning Journey
Szenario Sprint
Serious Games
Keynotes
Perspektiven einbeziehen
Trendbewertungen
Wie werden aktuelle Entwicklungen eingeschätzt?
Gezielte Bewertungsprozesse ordnen aktuelle Entwicklungen durch interne Fachexpert*innen und externe Perspektiven ein. Bewertet werden können dabei Kriterien wie Relevanz, Innovationspotenzial, Steuerbarkeit, Disruptionspotenzial oder der Anpassungsdruck für das eigene Unternehmen.
Unsere Plattform PEACOQ steuert und führt Befragungsrunden effizient durch. Die Ergebnisse werden in Echtzeit in sogenannte Boxplots visualisiert, die auf einen Blick die Spannbreite und den Konsensgrad der Einschätzungen sichtbar machen. Trendbewertungen werden häufig als partizipatives Element in Horizon-Scanning-Prozesse eingebunden und schaffen so eine belastbare Grundlage für die strategische Priorisierung verschiedener Zukunftsthemen.
Delphi-Studien & Real-Time Delphi
Wie werden Expert*innen Gremien systematisch befragt?
Delphi-Verfahren sind strukturierte anonyme Befragungsformate, mit denen Einschätzungen von Fachexpert*innen zu zukünftigen Entwicklungen gesammelt, verdichtet und konsensfähig gemacht werden. Beim klassischen Delphi erfolgt die Befragung in mehreren nacheinander geschalteten Befragungsrunden, während beim Real-Time Delphi Rückmeldungen und Anpassungen kontinuierlich und in Echtzeit möglich sind. Ziel ist es, durch das systematische Zusammenführen von Perspektiven verschiedener Fachexpertisen Orientierung in komplexen Entscheidungsfragen zu gewinnen. Das Verfahren eignet sich damit insbesondere für die wissenschaftliche Untersuchung transdisziplinärer Themenfelder.
Zukunftswerkstatt
Wie wird Kritik zum konstruktiven Ausgangspunkt für Zukunftsgestaltung?
Die Zukunftswerkstatt ist ein partizipatives Format zur gemeinsamen Entwicklung von Zukunftsperspektiven und konkreten Lösungsansätzen. In drei Phasen – Kritik, Fantasie und Realisierung – wird zunächst Raum für Unzufriedenheit und Problemwahrnehmung geschaffen, bevor kreative Zukunftsbilder entworfen und konkrete Projektskizzen entwickelt werden. Das von Robert Jungk geprägte Format zielt darauf, Betroffene zu Beteiligten zu machen: im Gegensatz zum wissenschaftlichen Delphi-Verfahren gilt hier jede*r Teilnehmende durch die eigenen Alltagserfahrungen als Expert*in.
Die Zukunftswerkstatt eignet sich besonders, wenn unterschiedliche Perspektiven auf bestehende Herausforderungen eingebunden werden sollen und Gestaltungsspielraum für Mitentscheidung gegeben ist, ganz im Sinne einer demokratischen, kooperativen Zukunftsgestaltung.
RIP-Workshop
Welche Risiken sehen meine Mitarbeitenden?
Was könnte unser Unternehmen in Zukunft scheitern lassen? Diese provokante Frage steht im Zentrum des RIP-Workshops, einem kreativen Format zur Risikoidentifikation. Die Teilnehmenden begeben sich gedanklich in eine Zukunft, wo sie dem eigenen Unternehmen einen Totenschein ausstellen müssen. Mit dem Befund, woran das Unternehmen gescheitert ist. Dadurch wird das Erfahrungs- und Prozesswissen von Mitarbeitenden unterschiedlicher Abteilungen aktiviert und wertvolle Hinweise auf blinde Flecken und mögliche Fehlentwicklungen gewonnen. In Anschlussaktivitäten können die identifizierten Risiken aufgegriffen und in strategische Überlegungen überführt werden.
Futures Wheel-Workshop
Wie lassen sich Folgen zukünftiger Entwicklungen antizipieren?
Das Futures Wheel ist ein bewährtes Framework der strategischen Vorausschau, um die direkten und indirekten Folgen einer Zukunftsannahme – etwa eines Trends, Szenarios oder disruptiven Ereignisses – strukturiert zu diskutieren und visuell darzustellen. Ausgehend von der Frage „Was wäre, wenn…?“ wird in mehreren Stufen analysiert, welche Auswirkungen ein Ereignis haben könnte und wie sich diese Folgen gegenseitig beeinflussen. Das Futures Wheel eignet sich besonders zur interdisziplinären Exploration komplexer Themen, fördert systemisches Denken und ist niedrigschwellig einsetzbar.
Stakeholder Mapping
Wie lassen sich Akteurslandschaften und Machtdynamiken erfassen?
Unsere Plattform PEACOQ visualisiert in interaktiven Netzwerkgrafiken, welche Akteur*innen in einem Themenfeld aktiv sind, wie sie positioniert sind und in welchen Beziehungen sie zueinanderstehen. So entsteht ein dynamisches Bild der Stakeholder-Landschaft, das Wechselwirkungen aufzeigt und strategische Einordnungen ermöglicht. Für eine vertiefte Analysen nutzen wir die MACTOR-Methode (Matrix of Alliances and Conflicts: Tactics, Objectives and Recommendations), siehe auch „Strategien entwickeln“. Sie hilft dabei Machtdynamiken der Akteur*innen im System zu verstehen. In Kombination ermöglichen Netzwerkgrafik und MACTOR-Analyse eine fundierte Grundlage für politische Strategieentwicklung, Allianz-Bildung und die Identifikation möglicher Widerstände.
Innovationsmanagement
Wie lassen sich Ideen für Zukunftsthemen identifizieren und weiterentwickeln?
Die Steuerung von Innovationsprozessen kann über unsere Plattform PEACOQ abgebildet werden. Ob unternehmensweite Kampagne, Hackathon, Open Innovation oder F&E-Projekt: Ideen werden eingereicht, kategorisiert, diskutiert und per Live-Voting priorisiert. Kollaborationsfunktionen und Feedback-Tools fördern gemeinsames Weiterdenken und beschleunigen den Innovationsprozess. Durch die Einbindung von Mitarbeitenden, Expert*innen und externen Partner*innen entsteht ein lebendiges Innovationsökosystem, das neue Perspektiven aktiviert und zukunftsweisende Lösungen sichtbar macht.