Vom Material zur Innovation 2022: Digital, Neutral, Vital

Vom Material zur Innovation 2022: Digital, Neutral, Vital

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Am 14.-15.11.2022 veranstaltet das Bundesministerium für Bildung und Forschung unter dem Motto „Vom Material zur Innovation: Digital, Neutral, Vital“ die Konferenz „MatFo2022“. Wem die Abkürzung „MatFo“ nicht geläufig ist: Die Konferenz dreht sich inhaltlich rund um das Thema Materialforschung. Die Anmeldung zur Konferenz ist bis zum 14.11.2022 möglich.

Unter der Moderation von Doro Plutte sollen die Teilnehmenden diskutieren, wie Deutschland in Zukunft seine Rolle in der Materialforschung festigt, sichert und ausbaut. Zur Vorbereitung auf die Konferenz ist das Lesen des Eckpunktepapiers (Eckpunktepapier zur Förderung der Materialforschung (bmbf.de)) empfohlen.

Schaltzeit wird die Konferenz am 15.11.22 mit Workshops unterstützen. Mit dem BMBF gestalten wir im Unterauftrag des VDI parallel für alle Teilnehmenden interaktive Breakout-Session zu den drei Themengebieten Digital, Neutral und Vital. Durch die hohe Anzahl an Teilnehmenden werden wir mit Online-Tools arbeiten, die uns eine auditive Trennung im virtuellen Raum ermöglichen, um so in das Design integrierte Kleingruppenbereiche zu realisieren. Infolgedessen können wir mit einer Moderation gleichzeitig viele Teilnehmenden anleiten, wie auch simultan Workshopergebnisse zusammenfassen und präsentieren.

Das Ziel im Anschluss ist es, gemeinsam den Input aller Teilnehmenden der BreakoutSessions zu bündeln und die Zukunftsimpulse im Bezug auf Themengebiete und Instrumente für die zukünftige Roadmap der Materialforschung aufzubereiten. Wir sind schon sehr gespannt und natürlich dankbar, dass uns der VDI zahlreiche Fachexpert:innen zur Seite stellt, damit wir uns auf den Prozess fokussieren können.

Materialforschung – eine Basis- und Querschnittstechnologie

 

Die Materialforschung ist eine Basis- und Querschnittstechnologie, die technologische Souveränität Deutschlands sowie Europa sicherstellt. Dieses Innovationsfeld ist von langen Forschungszyklen geprägt. Oft vergehen 15 – 20 Jahre, ehe neue Durchbrüche erlangt werden. Die Digitalisierung der Forschung lässt auch hier auf eine Beschleunigung des Wissenstransfers von der Grundlagenforschung zur Anwendung erhoffen. Warum nicht auch die Materialforschung virtualisieren und die Eigenschaften mit Hilfe von KI simmulieren und optimieren? Wenn Materialkosten optimiert bzw. Materialien mit besonderen Eigenschaften entworfen werden können, dann sichert dies Wohlstand. Auch die Biologisierung der Technologien klingt vielversprechend. Fossile oder kritische Rohstoffe können durch Sie ergänzt oder sogar substitutiert werden, was insbesondere der Dekarbonisierung zuträglich ist. Biopolymere zum Beispiel können aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen und biologisch abbaubar sein.

Stellen wir uns nur selbstheilende Materialien vor, zum Beispiel im Autobahn- oder Brückenbau. Risse würden sich selbst verschließen und Unterhaltungskosten könnten reduziert werden. Dies bedarf also auch neuer Instrumente. Ob Werkstoffplattformen oder sogenannten Material-Hubs – neue Instrumente stehen bereit um die Forschung neu zu bündeln und die Wertschöpfung zu erhöhen.

Alle Information zur Konferenz sind auf der Website www.matfo2022-konferenz.de zu finden. Wer sich noch anmelden möchte kann dies hier tun: https://registrierung.matfo2022.de.

 

Registrieren Sie sich und diskutieren Sie mit spannenden Personen, wie:

  • Dr. Matthias Ahlhelm (Gruppenleiter beim Fraunhofer Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS)
  • Engelbert Beyer (Unterabteilungsleiter 52 „Anwendungsorientierte Forschung für Innovationen“ beim BMBF)
  • Dr. Andreas Blaeser (CTO bei der Black Drop Biodrucker GmbH)
  • Mario Brandenburg (Parlamentarischer Staatssekretär beim BMBF)
  • Dr. Peter Dröll (Direktor für Wohlstand und Generaldirektion Forschung und Innovation der Europäische Kommission)
  • Dr. Miriam Eisenbart (Wissenschaftliche Mitarbeiterin und stellv. Abteilungsleiterin Metallkunde beim Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie)
  • Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Fratzl (Direktor beim Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung)
  • Prof. Dr.-Ing. Bernd Friedrich (Institutsleiter an der RWTH Aachen University)
  • Nora Sophie Griefahn (Geschäftsführende Vorständin und Co-Gründerin von Cradle to Cradle NGO)
  • Prof. Dr. Peter Gumbsch (Professor für Werkstoffmechanik am KIT und Institutsleiter des Fraunhofer IWM)
  • Dr. Christoph Gürtler (Leiter Globale Industrie und Hochschulkooperationen der Covestro Deutschland AG)
  • Dr. Steffen Hasenzahl (Senior Vice President Head von Creavis, Evonik Operations GmbH)
  • Dominik Herper (Entwicklungsingeneur bei GKD – Gebr. Kufferath AG)
  • Dr. Mathias Köhler (Gurppenleiter beim Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP, Forschungsbereich Polymermaterialien und Composite PYCO)
  • Prof. Dr. Tobias Kraus (Leiter Strukturbildung / Professor für Kolloid- und Grenzflächenchemie beim INM Leibniz-Institut für Neue Materialien gGmbH und Universität des Saarlandes)
  • Prof. Tom Lahmer (Leitung Abteilung ,,Digitale Modelle und Simulation“ beim INM Leibniz-Institut für Neue Materialien gGmbH und Universität des Saarlandes sowie Dozent an der Bauhaus-Universität Weimar)
  • Niklas Lorenz (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kunststoffverarbeitung, RWTH Aachen)
  • Dr. Eric Maiser (Leiter Competence Center Future Business beim VDMA)
  • Dr. Birgit Meng (Fachbereichsleiterin 7.1 Baustoffe der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung)
  • Dr. Ralf Müller (Fachbereichsleiter der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung)
  • Prof. Dr. Ulrich Panne (Präsident der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung)
  • Prof. Dr.-Ing. Bastian Rapp (Professor am Institut für Mikrosystemtechnik der Universität Freiburg)
  • Prof. Dr.-Ing. Ina Schieferdecker (Abteilungsleiterin für Forschung für technologische Souveränität und Innovationen beim BMBF)
  • Prof. Dr. Arndt Peter Schulz (Leiter Zentrum klinische Forschung beim BG Klinikum Hamburg)
  • Dr. Melissa Sikosana (Post Doc Researcher beim Max Bergmann Center of Biomaterials Dresden am Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V.)
  • Prof. Dr. Anke Weidenkaff (Geschäftsführende Institutsleiterin beim Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie)
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