Die Zukunft der Produktionsarbeit – Das Industrie 4.0-Projekt des Fraunhofer IAO

Die Zukunft der Produktionsarbeit – Das Industrie 4.0-Projekt des Fraunhofer IAO

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Deutschland zählt zu den führenden Produktionsnationen weltweit. Vor allem die Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Elektrontechnik und Automobilbau zeichnen sich durch hohe Innovationsfähigkeit, Qualität und Flexibilität aus. Mit Einzug neuer Informations- und Kommunikationstechnologie und dem Internet der Dinge wird die Produktion auf eine neue Stufe getragen und als „Industrie 4.0“ bezeichnet. „Autonome Objekte, mobile Kommunikation und Echtzeitsensorik erlauben neue Paradigmen der dezentralen Steuerung und Ad-hoc-Gestaltung von Prozessen“, so Univ. Prof. Dr. -Ing. Dr. -Ing. E.h. Dr. h. c. Dieter Spath, Leiter des Fraunhofer IAO in der Studie „Produktionsarbeit der Zukunft – Industrie 4.0“ . Diese wurde Ende Juni 2013 veröffentlicht und hat deutschlandweit Unternehmen aus den benannten Branchen zur Entwicklung der Produktionsarbeit befragt. Darüber hinaus gaben Experten in umfangreichen Interviews ihre Einschätzungen zur Zukunft der Produktionsarbeit ab. Im Fokus standen dabei die Entwicklung der Produktionsarbeit in Hinblick auf den Einsatz von Mobile Devices, Cyber-Physischen Systemen (CPS) und Social Media sowie die Auswirkung von mehr Flexibilität in der Produktion. Ziel dieser Studie war es, eine Grundlage für eine aktive Gestaltung der vierten industriellen Revolution zu schaffen und Unternehmen auf ihrem Weg in die „Industrie 4.0“ zu unterstützen.

Die Kick-Off-Veranstaltung am 02. Juli 2013 im Haus des Wissens des IAO in Stuttgart zeigte, dass es an Interesse und Aufmerksamkeit seitens der Industrie nicht fehlt. Über 80 Teilnehmer, darunter auch die Schalter, informierten sich und diskutierten den Begriff „Industrie 4.0“. Denn nur die Auseinandersetzung mit diesem Thema und den damit einhergehenden industriellen Wandel kann auch zukünftig die Wettbewerbsfähigkeit der Produkte und damit den Produktionsstandort Deutschland sichern.

Auf Basis der Ergebnisse der Studie und der Kick-Off Veranstaltung bildet das Fraunhofer IAO nun das „Innovationsnetzwerk Produktionsarbeit 4.0“. Ziel ist es, gemeinsam Fragen zu diskutieren, Lösungsansätze zu bilden, Zukunftsszenarien zu erstellen und konkrete Anwendungen zu entwickeln.
Schaltzeit hat im Auftrag der Forschungsgruppe des Fraunhofer IAO bereits die Industrie 4.0 Anwendung KapaflexCy mitentwickelt. Diese dient zur selbstorganisierten Kapazitätensteuerung – „Smartphone statt Stechuhr“ heißt die Devise. Daneben konnte Schaltzeit nun auch die Studie zur „Produktionsarbeit der Zukunft – Industrie 4.0“ erfolgreich unterstützen. Und auch in zukunft wird uns und werden wir das Thema begleiten – es bleibt spannend.

weiterführende Links:
http://www.produktionsarbeit.de/

Bild: © industrieblick (fotolia.com), wickedpix (istockphoto.com), Dmitry Kalinovsky, Baloncici (shutterstock.com)

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André Schulz
Mit Leidenschaft zu Typografie und Print-Produkten, gestaltet er sowohl on- als auch offline und unterstützt bei der grafischen Umsetzung von Projekten. Layouts mag er gern aufgeräumt, wobei er glücklich über jeden Moment ist, an dem Punkte und Pixel mal beiseite gelassen werden können und er sich seinem Familienleben mit Bricks (LEGO) & Kicks (Fußball) hingeben kann.
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