{"id":99524,"date":"2026-10-09T10:00:00","date_gmt":"2026-10-09T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/schaltzeit.com\/?p=99524"},"modified":"2026-10-28T12:39:56","modified_gmt":"2026-10-28T11:39:56","slug":"wissenschaftskommunikation-zukunftsforschung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schaltzeit.com\/en\/science-communication-futures-studies\/","title":{"rendered":"Communicating futures: Science communication in futures studies between impact and responsibility"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"99524\" class=\"elementor elementor-99524\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-1a85ec6 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"1a85ec6\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-8913067 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"8913067\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Zukunft ist kein Fakt \u2013 was bedeutet das f\u00fcr die Wissenschaftskommunikation der Zukunftsforschung, und wie kann sie Wirkung in der Gesellschaft entfalten? Dar\u00fcber hat Magdalena Soetebeer bei der Futures4Europe Conference 2026 in Rom gesprochen. Unter dem Titel \u201eStrategic or Reflexive? The Fundamental Dilemma of Science Communication in Futures Studies\u201c diskutierte sie mit der europ\u00e4ischen Foresight-Community, wie strategische Kommunikation aus dem Marketing genutzt werden kann, ohne dabei wissenschaftliche Standards zu verletzen.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-aebb0d9 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"aebb0d9\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h3>Warum ist die Kommunikation von Zukunftsbildern nicht trivial?<\/h3><p>Das kommunikative Potenzial von Zukunftsforschungs- und Foresight-Ergebnissen bleibt oft ungenutzt, wenn die Ergebnisse in neunzigseitigen PDF-Berichten schlummern, die auf Websites zum Download bereitstehen. Wer liest das in seiner Freizeit, wer bekommt \u00fcberhaupt etwas von ihrer Existenz mit?<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-d3cf7e7 e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"d3cf7e7\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-715149a e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"715149a\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-83333a3 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"83333a3\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Zukunftsfragen sind in vielen gesellschaftlichen Debatten zentral, doch die Zukunftsforschung findet dabei teils wenig \u00f6ffentliche Beachtung.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-5dad6fb elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"5dad6fb\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Magdalena Soetebeer<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-a0b5ecc elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"a0b5ecc\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>In der Zukunftsforschung wird deshalb immer wieder gefordert, \u00fcber Fachkreise hinaus wirkungsvoll zu kommunizieren. Ramos pl\u00e4dierte bereits 2006 f\u00fcr mehr strategische Kommunikation: \u201eAll the valuable insights in the world [\u2026] are worthless if they cannot be communicated more broadly and influence change\u201c (Ramos 2006). Wie also gewinnen wir die Aufmerksamkeit von Mitb\u00fcrger*innen, die vielleicht noch nie etwas von Foresight oder Zukunftsforschung geh\u00f6rt haben? Und wie erkl\u00e4ren wir ihnen, was wir in der Zukunftsforschung machen?<\/p><p>Durch die Besonderheit ihres Forschungsgegenstandes steht die Zukunftsforschung hier vor besonderen Herausforderungen: Zukunftsbilder sind keine neutralen Fakten, sondern gegenw\u00e4rtige Konstruktionen, gepr\u00e4gt von den Perspektiven der Forschenden. Wirkungsvoll an die interessierte \u00d6ffentlichkeit kommuniziert, pr\u00e4gen sie unter Umst\u00e4nden Richtungsentscheidungen und werden damit selbst zur Intervention in die Zukunftsgestaltung. Ist das noch neutrale Vermittlung von Forschungsergebnissen oder schon Aktivismus? Wie k\u00f6nnte eine Wissenschaftskommunikation aussehen, die Zukunftsbilder nicht als vermeintlich neutrale Erkenntnisse darstellt? Und die sich trotzdem nicht in erkenntnistheoretischen Erkl\u00e4rungen verliert, die man erst nach einem Philosophiesemester versteht?<\/p><h3>Show, don\u2019t tell: Der klassische Beipackzettel, den keiner liest<\/h3><p>Jede seri\u00f6se Foresight-Studie enth\u00e4lt ihn: den Hinweis, dass Szenarien keine Vorhersagen sind, sondern Erkundungen m\u00f6glicher Zuk\u00fcnfte unter Ungewissheit. Dazu kommt ein Methodenkapitel mit Verweisen auf epistemologische Grundlagen. Das ist richtig und wichtig.<\/p><p>Aber wer liest das? \u00dcberspitzt k\u00f6nnte man diese Disclaimer mit Beipackzetteln vergleichen: vorhanden, um der Verantwortung gerecht zu werden, jedoch kaum zur Kenntnis genommen. Was im Ged\u00e4chtnis bleibt, sind die sch\u00f6n illustrierten Szenarien und ihre pointierten Titel.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-517d43e e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"517d43e\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-df952a3 elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"df952a3\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"577\" src=\"https:\/\/schaltzeit.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/2026-10-F4E-Cities-2045-KI-1024x577.png\" class=\"attachment-large size-large wp-image-99517\" alt=\"Fiktiver Szenario-Bericht \u201eCities 2045\u201c als Packung mit Beipackzettel. Dieses Bild wurde vollst\u00e4ndig mit KI generiert.\" srcset=\"https:\/\/schaltzeit.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/2026-10-F4E-Cities-2045-KI-1024x577.png 1024w, https:\/\/schaltzeit.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/2026-10-F4E-Cities-2045-KI-300x169.png 300w, https:\/\/schaltzeit.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/2026-10-F4E-Cities-2045-KI-768x432.png 768w, https:\/\/schaltzeit.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/2026-10-F4E-Cities-2045-KI-1536x865.png 1536w, https:\/\/schaltzeit.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/2026-10-F4E-Cities-2045-KI-18x10.png 18w, https:\/\/schaltzeit.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/2026-10-F4E-Cities-2045-KI.png 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" loading=\"lazy\" data-szki=\"generated\" title=\"\">\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-a9321fb elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"a9321fb\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Folie aus dem Konferenzvortrag mit einer KI-generierten metaphorischen Illustration eines typischen Szenario-Berichts. Wie beim Beipackzettel eines Medikaments sind Methodenkapitel und Disclaimer enthalten, weil gute wissenschaftliche Praxis sie verlangt. Aber wer studiert sie, bevor der Blick auf die ansprechenden Szenario-Visualisierungen f\u00e4llt?<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-8570a37 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"8570a37\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h3>Das Dilemma: wirkungsvoll oder verantwortungsvoll?<\/h3><p>Dass Zukunftsbilder Konstruktionen sind, liegt am Forschungsgegenstand selbst. Zukunftsforschung untersucht nicht die Zukunft, die es ja noch gar nicht gibt, sondern widmet sich \u201espezifischen Fragen der Gegenwart, n\u00e4mlich den in der Gegenwart erzeugten und zu begr\u00fcndenden Zukunftsannahmen\u201c (Grunwald 2009). Ihre Ergebnisse sind wissenschaftlich begr\u00fcndete Annahmen \u00fcber m\u00f6gliche Entwicklungen, sogenannte Zukunftsbilder oder Zuk\u00fcnfte. Sie sind immer gepr\u00e4gt von den gegenw\u00e4rtigen Perspektiven der Forschenden, ihren Denkrahmen (Fischer 2023).<\/p><p>Werden diese Zukunftsbilder wirksam in die breite \u00d6ffentlichkeit getragen, gewinnen sie nicht nur Sichtbarkeit. Sie reproduzieren zugleich die Sichtweisen, aus denen sie entstanden sind. Fischer formuliert es deutlich: \u201eDurch gegenw\u00e4rtige Denkrahmen pr\u00e4figurierte Zukunftsbilder reproduzieren den Status Quo und schreiben damit auch gegenw\u00e4rtige Machtverh\u00e4ltnisse, systemische Ungerechtigkeiten usw. fort\u201c (Fischer 2023). Je reichweitenst\u00e4rker ein Zukunftsbild ist, umso gr\u00f6\u00dfer ist sein potenzieller Einfluss auf Entwicklungen der Gesellschaft und damit auf die Zukunft selbst. Einerseits hat Wissenschaftskommunikation den demokratischen Anspruch, Orientierungswissen f\u00fcr die Zukunftsgestaltung einer interessierten \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich zu machen. Andererseits schreibt sie damit tendenziell die Denkrahmen der jeweiligen Autor*innen fort und l\u00e4uft Gefahr, der Zukunftsforschung einen technokratischen Charakter zu geben.<\/p><p>Gar nicht erst \u00f6ffentlich zu kommunizieren, ist trotzdem keine gute L\u00f6sung. Die Frage ist vielmehr, ob die Art der Kommunikation dem Dilemma entgegenwirken kann. Daf\u00fcr m\u00fcssen zwei Anspr\u00fcche zusammenkommen, die sich zun\u00e4chst schwer zu vertragen scheinen und die beide auch in den Standards und G\u00fctekriterien der Zukunftsforschung verankert sind.<\/p><h4><strong>Wirkungsvoll: strategische Kommunikation<\/strong><\/h4><p>Wissenschaftskommunikation soll die \u00f6ffentliche Sichtbarkeit von Zukunftsbildern f\u00f6rdern, damit sie in gesellschaftliche Debatten einflie\u00dfen k\u00f6nnen. Daf\u00fcr muss Kommunikation wirkungsvoll \u00fcber akademische Fachkreise hinausgehen. Doch \u201edie breite \u00d6ffentlichkeit\u201c gibt es nicht: Gesellschaftliche Gruppen unterscheiden sich in ihren Interessen, Kommunikationskan\u00e4len, ihrem Vorwissen, ihrer Sprache und ihren Weltanschauungen. Sie zu erreichen, erfordert strategische Kommunikation mit Mechanismen, wie wir sie aus dem Marketing kennen: Zielgruppenorientierung, Vereinfachung, emotionale Ansprache und klare Erz\u00e4hlungen. Auch die Standards und G\u00fctekriterien fordern, \u201e\u201awirksame\u2018 Kommunikation [zu] erm\u00f6glichen\u201c und Ergebnisse \u201eadressatengerecht\u201c aufzubereiten, \u201eum sie wirksam werden zu lassen\u201c (<a href=\"https:\/\/link.springer.com\/book\/10.1007\/978-3-658-07363-3\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Standards und G\u00fctekriterien<\/a>).<\/p><h4><strong>Verantwortungsvoll: reflexive Kommunikation<\/strong><\/h4><p>Genau diese strategischen Mittel k\u00f6nnen konstruierte Zuk\u00fcnfte nat\u00fcrlich, wahrscheinlich oder w\u00fcnschenswert erscheinen lassen. Um verantwortungsvoll zu sein, sollten Ergebnisse der Zukunftsforschung nicht als vermeintlich neutraler Blick der Wissenschaft gerahmt werden, sondern als perspektivenabh\u00e4ngige Konstruktionen. Auch die Standards und G\u00fctekriterien verlangen, die \u201eirref\u00fchrende und risikotr\u00e4chtige Illusion einer sicheren Vorhersage\u201c zu vermeiden und \u201edie Nicht-Faktizit\u00e4t ihres Gegenstandes sowie der Bild- und Konstruktionscharakter von Zukunftsaussagen\u201c deutlich zu machen. Dazu geh\u00f6rt auch der Standard der \u201eargumentativen Pr\u00fcfbarkeit\u201c: Es soll nachvollziehbar sein, wie ein Zukunftsbild konstruiert wurde. Konsequent zu Ende gedacht, umfasst diese Nachvollziehbarkeit nicht nur Daten und Methoden, sondern auch die Denkrahmen der Forschenden und Kommunizierenden. Denn erst sie erkl\u00e4ren grundlegend, warum eine Zukunft so und nicht anders gedacht wurde. Wenn also die Forderung, eine \u201ekritische Auseinandersetzung mit den vorgestellten Inhalten\u201c zu erm\u00f6glichen, ernst gemeint ist, sollten wir nach Wegen f\u00fcr reflexive Kommunikation suchen: eine Form der Darstellung, die die Denkrahmen der Forschenden so weit wie m\u00f6glich offenlegt und sie damit zur Debatte stellt.<\/p><p>Die spannende Frage ist, ob beides gleichzeitig funktionieren kann: Zukunftsbilder kommunikativ so aufbereiten, dass sie verschiedene Zielgruppen wirkungsvoll erreichen, und trotzdem nicht darauf abzielen, dass sie und ihre Denkrahmen unreflektiert \u00fcbernommen werden. Wie kann die Anregung zur kritischen Reflexion selbst so wirkungsvoll werden, dass sie nicht zum Beipackzettel verkommt?<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-7db3207 e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"7db3207\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-abf9b46 slider20y sz-nav-square  elementor-widget elementor-widget-jet-carousel\" data-id=\"abf9b46\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-settings=\"{&quot;slides_to_show_mobile&quot;:&quot;1&quot;,&quot;slides_to_scroll_mobile&quot;:&quot;1&quot;,&quot;slides_to_show&quot;:&quot;2&quot;,&quot;slides_to_scroll&quot;:&quot;1&quot;}\" data-widget_type=\"jet-carousel.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-jet-carousel jet-elements\"><div class=\"jet-carousel-wrap jet-equal-cols\">\n\t<div class=\"jet-carousel\" data-slider_options=\"{&quot;autoplaySpeed&quot;:4000,&quot;autoplay&quot;:false,&quot;infinite&quot;:true,&quot;centerMode&quot;:false,&quot;centerPadding&quot;:&quot;50px&quot;,&quot;pauseOnHover&quot;:false,&quot;speed&quot;:500,&quot;arrows&quot;:true,&quot;dots&quot;:false,&quot;variableWidth&quot;:false,&quot;prevArrow&quot;:&quot;.jet-carousel__prev-arrow-abf9b46&quot;,&quot;nextArrow&quot;:&quot;.jet-carousel__next-arrow-abf9b46&quot;,&quot;rtl&quot;:false,&quot;fractionNav&quot;:false}\" dir=\"ltr\">\n\t<div class=\"elementor-slick-slider\">\n\n<div class=\"jet-carousel__item\">\n\t<div class=\"jet-carousel__item-inner\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/schaltzeit.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/2026-10-F4E-Rom-1-819x1024.png\" class=\"jet-carousel__item-img\" alt=\"Futures4Europe Conference 2026 in Rom: Pr\u00e4sentation auf der Leinwand im Konferenzsaal\" loading=\"lazy\" title=\"\"><div class=\"jet-carousel__content\"><\/div><\/div>\n<\/div>\n\n<div class=\"jet-carousel__item\">\n\t<div class=\"jet-carousel__item-inner\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/schaltzeit.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/2026-10-F4E-Rom-2-819x1024.png\" class=\"jet-carousel__item-img\" alt=\"Titelfolie des Vortrags \u201eStrategic or Reflexive? The Fundamental Dilemma of Science Communication in Futures Studies\u201c von Magdalena Soetebeer\" loading=\"lazy\" title=\"\"><div class=\"jet-carousel__content\"><\/div><\/div>\n<\/div>\n\n<div class=\"jet-carousel__item\">\n\t<div class=\"jet-carousel__item-inner\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/schaltzeit.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/2026-10-F4E-Rom-3-819x1024.png\" class=\"jet-carousel__item-img\" alt=\"Magdalena Soetebeer h\u00e4lt ihren Vortrag auf der Futures4Europe Conference 2026 in Rom\" loading=\"lazy\" title=\"\"><div class=\"jet-carousel__content\"><\/div><\/div>\n<\/div>\n\n<div class=\"jet-carousel__item\">\n\t<div class=\"jet-carousel__item-inner\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/schaltzeit.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/2026-10-F4E-Rom-4-819x1024.png\" class=\"jet-carousel__item-img\" alt=\"Plakat in einer U-Bahn-Station: \u201eImagine Futures Otherwise \u2013 Does your imagination have more to offer than Utopia &amp; Dystopia?\u201c\" loading=\"lazy\" title=\"\"><div class=\"jet-carousel__content\"><\/div><\/div>\n<\/div>\n\n<div class=\"jet-carousel__item\">\n\t<div class=\"jet-carousel__item-inner\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/schaltzeit.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/2026-10-F4E-Rom-5-819x1024.png\" class=\"jet-carousel__item-img\" alt=\"Konferenzsaal der Futures4Europe 2026 in Rom mit der Leinwand \u201eDaring to imagine otherwise\u201c\" loading=\"lazy\" title=\"\"><div class=\"jet-carousel__content\"><\/div><\/div>\n<\/div>\n\n<div class=\"jet-carousel__item\">\n\t<div class=\"jet-carousel__item-inner\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/schaltzeit.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/2026-10-F4E-Rom-6-819x1024.png\" class=\"jet-carousel__item-img\" alt=\"Eingang des Nationalen Forschungsrats Italiens (CNR) in Rom, Veranstaltungsort der Futures4Europe 2026\" loading=\"lazy\" title=\"\"><div class=\"jet-carousel__content\"><\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div><div class=\"jet-carousel__prev-arrow-abf9b46 jet-arrow prev-arrow\"><svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 640 640\"><path d=\"M164.7 331.3C158.5 325.1 158.5 314.9 164.7 308.7L372.7 100.7C378.9 94.5 389.1 94.5 395.3 100.7C401.5 106.9 401.5 117.1 395.3 123.3L198.6 320L395.3 516.7C401.5 522.9 401.5 533.1 395.3 539.3C389.1 545.5 378.9 545.5 372.7 539.3L164.7 331.3z\"><\/path><\/svg><\/div><div class=\"jet-carousel__next-arrow-abf9b46 jet-arrow next-arrow\"><svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 640 640\"><path d=\"M475.3 308.7C481.5 314.9 481.5 325.1 475.3 331.3L267.3 539.3C261.1 545.5 250.9 545.5 244.7 539.3C238.5 533.1 238.5 522.9 244.7 516.7L441.4 320L244.7 123.3C238.5 117.1 238.5 106.9 244.7 100.7C250.9 94.5 261.1 94.5 267.3 100.7L475.3 308.7z\"><\/path><\/svg><\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-f77945a elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"f77945a\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h3>Warum wir beides brauchen<\/h3><p>Strategische Kommunikation und kritische Zukunftsforschung folgen sehr unterschiedlichen Logiken. Trotzdem glaube ich: Wir brauchen beide. Die kritische Zukunftsforschung stellt die Fragen, um die es gehen sollte: Welche Denkrahmen sind in Zukunftsbilder (unbewusst) eingeschrieben? Wessen Zukunft wurde hier gedacht? Wessen Perspektiven wurden ausgeblendet? Strategische Kommunikation kann daf\u00fcr sorgen, dass diese Fragen auch au\u00dferhalb von Fachkreisen gestellt werden.<\/p><p>Die entscheidende Verschiebung liegt im Ziel. Es geht nicht darum, von bestimmten Zuk\u00fcnften zu \u00fcberzeugen. Es geht darum zu \u00fcberzeugen, dass diese Zuk\u00fcnfte und die eigenen Vorstellungen von Zukunft es wert sind, hinterfragt und diskutiert zu werden. Daf\u00fcr braucht es keine theoretischen Abhandlungen, die am Ende doch nur akademische Kreise erreichen. Daf\u00fcr braucht es strategische Kommunikation. Damit ist auch die Frage vom Anfang beantwortet: Es geht nicht um Aktivismus f\u00fcr ein bestimmtes Zukunftsbild, sondern um Kommunikation, die Zukunft wieder verhandelbar macht.<\/p><h3>Ein Blick in die Vergangenheit: Wer hat den Ruf der Zukunftsforschung auf dem Gewissen?<\/h3><p>Wie folgenschwer ein unsauberer Umgang mit dem wissenschaftlichen Grundverst\u00e4ndnis der Zukunftsforschung in der \u00f6ffentlichen Kommunikation sein kann, zeigt die junge Geschichte der Disziplin (vgl. Ebersp\u00e4cher 2018). In den 1960ern \u00fcbernahmen Zukunftsforschende zun\u00e4chst den von Medien konstruierten Begriff \u201eFuturologie\u201c und gaben der Verlockung nach, die Frage zu beantworten, wie die Zukunft wird. So titelte der Spiegel 1966: \u201eFuturologie: Die Zukunft des Menschen wird geplant\u201c (<a href=\"https:\/\/www.spiegel-antiquariat.de\/spiegel-zeitung-1960-1969\/der-spiegel-zeitung-1966\/dezember\/1665\/der-spiegel-nr.-53-br\/26.12.1966-bis-1.1.1967\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Der Spiegel, H. 53\/1966<\/a>). Es entstand ein falsches Bild der Zukunftsforschung und eine Erwartung, die nicht eingel\u00f6st werden konnte. Schlie\u00dflich wei\u00df auch die Zukunftsforschung nicht, wie die Zukunft werden wird.<\/p><p>Auch heute ist bei manchen Zukunftsforschenden der \u00c4rger \u00fcber medienaffine Akteurinnen gro\u00df, die im Namen der Zukunftsforschung nach wie vor den Anschein erwecken, sie k\u00f6nnten mit raffinierten Methoden etwas \u00fcber die Zukunft vorherwissen, nat\u00fcrlich ohne diese mysteri\u00f6sen Methoden transparent zu machen. Sie wurden auch schon als \u201eTrendgurus\u201c bezeichnet, ihre Arbeit als \u201eboulevardeske Trendforschung\u201c (vgl. Rust 2012). Ob man sich \u00fcber diese Akteurinnen echauffiert oder nicht, ist die eine Frage. Wie man selbst kommuniziert und welche \u00f6ffentliche Vorstellung von Zukunftsforschung man damit st\u00e4rkt, ist die andere. Vor allem Letztere finde ich relevant, und so wurde sie zum Thema des Vortrags bei der Futures4Europe.<\/p><p>Zu der Frage, wie so eine Kommunikationsgestaltung aussehen kann, hat Magdalena ihre <a href=\"https:\/\/www.ewi-psy.fu-berlin.de\/erziehungswissenschaft\/studiengaenge\/zukunftsforschung\/news\/Abschluss-Soetebeer.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Abschlussarbeit<\/a> an der Freien Universit\u00e4t Berlin geschrieben.<\/p><h3>H\u00e4ufige Fragen<\/h3>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-383fedf elementor-widget elementor-widget-n-accordion\" data-id=\"383fedf\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-settings=\"{&quot;default_state&quot;:&quot;all_collapsed&quot;,&quot;max_items_expended&quot;:&quot;one&quot;,&quot;n_accordion_animation_duration&quot;:{&quot;unit&quot;:&quot;ms&quot;,&quot;size&quot;:400,&quot;sizes&quot;:[]}}\" data-widget_type=\"nested-accordion.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"e-n-accordion\" aria-label=\"Accordion. Open links with Enter or Space, close with Escape, and navigate with Arrow Keys\">\n\t\t\t\t\t\t<details id=\"e-n-accordion-item-5890\" class=\"e-n-accordion-item\" >\n\t\t\t\t<summary class=\"e-n-accordion-item-title\" data-accordion-index=\"1\" tabindex=\"0\" aria-expanded=\"false\" aria-controls=\"e-n-accordion-item-5890\" >\n\t\t\t\t\t<span class='e-n-accordion-item-title-header'><div class=\"e-n-accordion-item-title-text\"> Kann Zukunftsforschung die Zukunft vorhersagen? <\/div><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t<span class='e-n-accordion-item-title-icon'>\n\t\t\t<span class='e-opened' ><svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 640 640\"><path opacity=\".4\" d=\"\"><\/path><path d=\"M507.3 155.3C513.5 149.1 513.5 138.9 507.3 132.7C501.1 126.5 490.9 126.5 484.7 132.7L320 297.4L155.3 132.7C149.1 126.5 138.9 126.5 132.7 132.7C126.5 138.9 126.5 149.1 132.7 155.3L297.4 320L132.7 484.7C126.5 490.9 126.5 501.1 132.7 507.3C138.9 513.5 149.1 513.5 155.3 507.3L320 342.6L484.7 507.3C490.9 513.5 501.1 513.5 507.3 507.3C513.5 501.1 513.5 490.9 507.3 484.7L342.6 320L507.3 155.3z\"><\/path><\/svg><\/span>\n\t\t\t<span class='e-closed'><svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 640 640\"><path opacity=\".4\" d=\"\"><\/path><path d=\"M336 112C336 103.2 328.8 96 320 96C311.2 96 304 103.2 304 112L304 304L112 304C103.2 304 96 311.2 96 320C96 328.8 103.2 336 112 336L304 336L304 528C304 536.8 311.2 544 320 544C328.8 544 336 536.8 336 528L336 336L528 336C536.8 336 544 328.8 544 320C544 311.2 536.8 304 528 304L336 304L336 112z\"><\/path><\/svg><\/span>\n\t\t<\/span>\n\n\t\t\t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div role=\"region\" aria-labelledby=\"e-n-accordion-item-5890\" class=\"elementor-element elementor-element-1049854 e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"1049854\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-1eaf5e5 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"1eaf5e5\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Nein. Auch wenn der Name der Disziplin das suggerieren mag: Zukunftsforschung untersucht heutige Annahmen \u00fcber m\u00f6gliche Zuk\u00fcnfte und entwickelt daraus begr\u00fcndete Zukunftsbilder, zum Beispiel Szenarien. Es ist also die wissenschaftliche Befassung mit m\u00f6glichen, w\u00fcnschbaren, plausiblen und wahrscheinlichen Zukunftsentwicklungen und Gestaltungsoptionen. Ziel ist es, die Argumente und Modelle, mit denen Zukunftsbilder konstruiert werden, zu analysieren. Ziel ist es auch zu zeigen, wo heute Gestaltungsspielr\u00e4ume liegen. Das Ergebnis von Zukunftsforschung wird deshalb mitunter auch \u201eOrientierungswissen\u201c genannt.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/details>\n\t\t\t\t\t\t<details id=\"e-n-accordion-item-5891\" class=\"e-n-accordion-item\" >\n\t\t\t\t<summary class=\"e-n-accordion-item-title\" data-accordion-index=\"2\" tabindex=\"-1\" aria-expanded=\"false\" aria-controls=\"e-n-accordion-item-5891\" >\n\t\t\t\t\t<span class='e-n-accordion-item-title-header'><div class=\"e-n-accordion-item-title-text\"> Was ist Wissenschaftskommunikation in der Zukunftsforschung? <\/div><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t<span class='e-n-accordion-item-title-icon'>\n\t\t\t<span class='e-opened' ><svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 640 640\"><path opacity=\".4\" d=\"\"><\/path><path d=\"M507.3 155.3C513.5 149.1 513.5 138.9 507.3 132.7C501.1 126.5 490.9 126.5 484.7 132.7L320 297.4L155.3 132.7C149.1 126.5 138.9 126.5 132.7 132.7C126.5 138.9 126.5 149.1 132.7 155.3L297.4 320L132.7 484.7C126.5 490.9 126.5 501.1 132.7 507.3C138.9 513.5 149.1 513.5 155.3 507.3L320 342.6L484.7 507.3C490.9 513.5 501.1 513.5 507.3 507.3C513.5 501.1 513.5 490.9 507.3 484.7L342.6 320L507.3 155.3z\"><\/path><\/svg><\/span>\n\t\t\t<span class='e-closed'><svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 640 640\"><path opacity=\".4\" d=\"\"><\/path><path d=\"M336 112C336 103.2 328.8 96 320 96C311.2 96 304 103.2 304 112L304 304L112 304C103.2 304 96 311.2 96 320C96 328.8 103.2 336 112 336L304 336L304 528C304 536.8 311.2 544 320 544C328.8 544 336 536.8 336 528L336 336L528 336C536.8 336 544 328.8 544 320C544 311.2 536.8 304 528 304L336 304L336 112z\"><\/path><\/svg><\/span>\n\t\t<\/span>\n\n\t\t\t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div role=\"region\" aria-labelledby=\"e-n-accordion-item-5891\" class=\"elementor-element elementor-element-bbb4443 e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"bbb4443\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-132c5fd elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"132c5fd\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Sie macht Ergebnisse der Zukunftsforschung f\u00fcr Menschen au\u00dferhalb der Fachcommunity zug\u00e4nglich. Die Besonderheit: Sie kommuniziert keine gesicherten Fakten, sondern konstruierte Zukunftsbilder, f\u00fcr die die Perspektive der Forschenden konstitutiv ist. Daher ist bei der Kommunikationsgestaltung besondere Achtsamkeit geboten in der Frage, wie weit diese Konstruiertheit vermittelt werden kann und soll.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/details>\n\t\t\t\t\t\t<details id=\"e-n-accordion-item-5892\" class=\"e-n-accordion-item\" >\n\t\t\t\t<summary class=\"e-n-accordion-item-title\" data-accordion-index=\"3\" tabindex=\"-1\" aria-expanded=\"false\" aria-controls=\"e-n-accordion-item-5892\" >\n\t\t\t\t\t<span class='e-n-accordion-item-title-header'><div class=\"e-n-accordion-item-title-text\"> Was sind die Standards und G\u00fctekriterien der Zukunftsforschung? <\/div><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t<span class='e-n-accordion-item-title-icon'>\n\t\t\t<span class='e-opened' ><svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 640 640\"><path opacity=\".4\" d=\"\"><\/path><path d=\"M507.3 155.3C513.5 149.1 513.5 138.9 507.3 132.7C501.1 126.5 490.9 126.5 484.7 132.7L320 297.4L155.3 132.7C149.1 126.5 138.9 126.5 132.7 132.7C126.5 138.9 126.5 149.1 132.7 155.3L297.4 320L132.7 484.7C126.5 490.9 126.5 501.1 132.7 507.3C138.9 513.5 149.1 513.5 155.3 507.3L320 342.6L484.7 507.3C490.9 513.5 501.1 513.5 507.3 507.3C513.5 501.1 513.5 490.9 507.3 484.7L342.6 320L507.3 155.3z\"><\/path><\/svg><\/span>\n\t\t\t<span class='e-closed'><svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 640 640\"><path opacity=\".4\" d=\"\"><\/path><path d=\"M336 112C336 103.2 328.8 96 320 96C311.2 96 304 103.2 304 112L304 304L112 304C103.2 304 96 311.2 96 320C96 328.8 103.2 336 112 336L304 336L304 528C304 536.8 311.2 544 320 544C328.8 544 336 536.8 336 528L336 336L528 336C536.8 336 544 328.8 544 320C544 311.2 536.8 304 528 304L336 304L336 112z\"><\/path><\/svg><\/span>\n\t\t<\/span>\n\n\t\t\t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div role=\"region\" aria-labelledby=\"e-n-accordion-item-5892\" class=\"elementor-element elementor-element-9c60f25 e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"9c60f25\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-10c9138 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"10c9138\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Im Handbuch \u201e<a href=\"https:\/\/link.springer.com\/book\/10.1007\/978-3-658-07363-3\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Standards und G\u00fctekriterien der Zukunftsforschung<\/a>\u201c (Gerhold et al. 2014) definieren mehrere Autor*innen, woran \u201egute Zukunftsforschung\u201c zu erkennen ist. Die drei Abschnitte adressieren \u201e(1) Zukunftsangemessenheit, (2) Wissenschaftlichkeit und (3) Effektivit\u00e4t im Hinblick auf Zielerreichung und Aufgabenerf\u00fcllung\u201c. Das Buch soll \u201ezur methodischen Selbstvergewisserung und zur Etablierung der Zukunftsforschung als wissenschaftliche Disziplin\u201c beitragen.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/details>\n\t\t\t\t\t\t<details id=\"e-n-accordion-item-5893\" class=\"e-n-accordion-item\" >\n\t\t\t\t<summary class=\"e-n-accordion-item-title\" data-accordion-index=\"4\" tabindex=\"-1\" aria-expanded=\"false\" aria-controls=\"e-n-accordion-item-5893\" >\n\t\t\t\t\t<span class='e-n-accordion-item-title-header'><div class=\"e-n-accordion-item-title-text\"> Was ist Futures4Europe? <\/div><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t<span class='e-n-accordion-item-title-icon'>\n\t\t\t<span class='e-opened' ><svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 640 640\"><path opacity=\".4\" d=\"\"><\/path><path d=\"M507.3 155.3C513.5 149.1 513.5 138.9 507.3 132.7C501.1 126.5 490.9 126.5 484.7 132.7L320 297.4L155.3 132.7C149.1 126.5 138.9 126.5 132.7 132.7C126.5 138.9 126.5 149.1 132.7 155.3L297.4 320L132.7 484.7C126.5 490.9 126.5 501.1 132.7 507.3C138.9 513.5 149.1 513.5 155.3 507.3L320 342.6L484.7 507.3C490.9 513.5 501.1 513.5 507.3 507.3C513.5 501.1 513.5 490.9 507.3 484.7L342.6 320L507.3 155.3z\"><\/path><\/svg><\/span>\n\t\t\t<span class='e-closed'><svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 640 640\"><path opacity=\".4\" d=\"\"><\/path><path d=\"M336 112C336 103.2 328.8 96 320 96C311.2 96 304 103.2 304 112L304 304L112 304C103.2 304 96 311.2 96 320C96 328.8 103.2 336 112 336L304 336L304 528C304 536.8 311.2 544 320 544C328.8 544 336 536.8 336 528L336 336L528 336C536.8 336 544 328.8 544 320C544 311.2 536.8 304 528 304L336 304L336 112z\"><\/path><\/svg><\/span>\n\t\t<\/span>\n\n\t\t\t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div role=\"region\" aria-labelledby=\"e-n-accordion-item-5893\" class=\"elementor-element elementor-element-e6fe05b e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"e6fe05b\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-9222e8b elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"9222e8b\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Die Konferenz fand vom 30. September bis 1. Oktober 2026 am Nationalen Forschungsrat Italiens in Rom statt. Unter dem Motto \u201e<a href=\"https:\/\/www.futures4europe.eu\/post\/futures4europe-conference-2026-call-for-contributions-dmswc\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">daring to imagine otherwise<\/a>\u201c diskutierte die europ\u00e4ische Foresight-Community \u00fcber Zukunft, Inklusivit\u00e4t, Kreativit\u00e4t und Gestaltung; ein Leitthema waren plurale Zuk\u00fcnfte und inklusive Foresight. Konferenz und Online-Plattform futures4europe.eu sind im EU-finanzierten Projekt \u201e<a href=\"https:\/\/www.futures4europe.eu\/project\/Eye_of_Europe_6ft5d\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Eye of Europe<\/a>\u201c entstanden. Letztes Jahr war Andr\u00e9 Winzer bei der ersten Futures4Europe-Konferenz in Wien: <a href=\"https:\/\/schaltzeit.com\/foresight4europe-in-wien\/\">Foresight 4 Europe in Wien<\/a>.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/details>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<script type=\"application\/ld+json\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@type\":\"FAQPage\",\"mainEntity\":[{\"@type\":\"Question\",\"name\":\"Kann Zukunftsforschung die Zukunft vorhersagen?\",\"acceptedAnswer\":{\"@type\":\"Answer\",\"text\":\"Nein. Auch wenn der Name der Disziplin das suggerieren mag: Zukunftsforschung untersucht heutige Annahmen \\u00fcber m\\u00f6gliche Zuk\\u00fcnfte und entwickelt daraus begr\\u00fcndete Zukunftsbilder, zum Beispiel Szenarien. Es ist also die wissenschaftliche Befassung mit m\\u00f6glichen, w\\u00fcnschbaren, plausiblen und wahrscheinlichen Zukunftsentwicklungen und Gestaltungsoptionen. 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Das Projekt Futurologie: \u00dcber Zukunft und Fortschritt in der Bundesrepublik 1952\u20131982. In Das Projekt Futurologie. Brill | Sch\u00f6ningh.<\/li><li>Fischer, N. (2023). M\u00f6glichkeitsr\u00e4ume kontingenter Gegenwarten: die Reflexion von Denkrahmen als theoretischer und methodischer Ansatzpunkt f\u00fcr kritische Zukunftsforschung (Doctoral dissertation).<\/li><li>Gerhold, L., Holtmannsp\u00f6tter, D., Neuhaus, C., Sch\u00fcll, E., Schulz-Montag, B., Steinm\u00fcller, K., &amp; Zweck, A. (Eds.). (2014). Standards und G\u00fctekriterien der Zukunftsforschung: Ein Handbuch f\u00fcr Wissenschaft und Praxis (Vol. 4). Springer-Verlag.<\/li><li>Grunwald, A. (2009). Wovon ist die Zukunftsforschung eine Wissenschaft? Zukunftsforschung und Zukunftsgestaltung: Beitr\u00e4ge aus Wissenschaft und Praxis, 25\u201335.<\/li><li>Ramos, J. (2006). Consciousness, culture and the communication of foresight. Futures, 38(9), 1119\u20131124.<\/li><li>Rust, H. (2012). Schwache Signale, Weltgeist und \u201eGourmet-Sex\u201c: Die unfreiwillige Komik der boulevardesken Trendforschung. In Zukunft und Wissenschaft: Wege und Irrwege der Zukunftsforschung (pp. 35\u201357). Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg.<\/li><\/ul>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>The future is not a fact \u2013 so what does this mean for science communication in futures studies, and how can it make an impact on society? Magdalena Soetebeer explored this question at the Futures4Europe Conference 2026 in Rome. In her talk \u201cStrategic or Reflexive? 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